Wagamor kannte weder sein Volk noch seine Familie. Aber auf seinen unzähligen Reisen hatte er Sagen und Legenden aus all den Kulturen gesammelt, welche ihm begegnet waren. Am Abend seines Lebens hatte er sich auf eine Freundschaft mit einem Prinzen eingelassen. Dort verbrachte er die restlichen Jahre, die ihm noch zustehen mochten.
Er kannte die Geschichten der Bréschènia besser als die meisten Leute aus diesem unruhigen Volk. Gemeinsam mit dem jungen Prinzen erkundete er den sagenumworbenen Wald Merim und lernte ebenfalls dessen unabhängigen Einwohner kennen. Sie glaubten an die Kraft der Natur und an die Existenz von Elfen in langer Vergangenheit.
Doch die Gedächtnisse der Menschen waren schon immer schlecht, zerrissen von ihren gefährlichen Leben und getrübt von Angst und Sorge um die eigene Familie.
Xorthan, der Prinz und Wagamor, sein Freund führten ihr freidenkendes Leben im Wald weit weg von den Intrigen des Hofes und der Falschheit der Städter.
Mittlerweile war Wagamor in ein hohes Alter gekommen und erfreute sich noch immer einer robusten Gesundheit. Er verehrte die geheimnisvollen Kinder seines Freundes, denn sie verfügten über außerordentliche Begabungen.
Doch die Geschichten und Intrigen der stolzen und stets unzufriedenen Menschen überschatteten das Leben dieser unschuldigen Geschöpfe. Selbst das Nachbarvolk, welches weit über seine Landesgrenzen für seinen Reichtum und seine Kultur bekannt war, versteckte sich wie ein feiger Dieb hinter einem Namen, der falsche Tatsachen vortäuschen konnte. Die Elben waren auch nur Menschen, ihr Leben war begrenzt und von Krankheit und Alter getrübt. Doch sie wollten wohl an eine bessere Existenz aus vergangenen Zeiten glauben und hielten an ihrem Namen fest.
An bedeutungsschweren Tagen wie diesen konnte sich Wagamor nur noch erinnern, sein Gedächtnis wach rütteln und die gesamte Geschichte noch einmal aufleben lassen. Es schien fast so, als sei er alter, fremder Mann er Auftakt für eine neue Epoche in diesen Ländern.
Mochten die Menschen doch heimlich an Elfen oder Elben glauben. Leider konnten sie nie sicher sein, wann sie Personen gegenüber stehen würden, welche in ihrem Blut und in ihrem vererbten Gedächtnis über Fähigkeiten verfügten, die sich eine normale Person nicht erklären konnte. Es ist immer einfacher dem Offensichtlichen, dem Beweisbaren Vertrauen zu schenken. Aber ein Wort und ein Name können dazu dienen, eine unschöne Wahrheit zu verstecken.
Wagamor fragte sich, ob er mehr die drohenden Elben aus dem Nachbarland oder die Einfältigkeit der Untertanen seines Freundes fürchtete.
Allerdings wusste er, dass er nicht mehr über genügend Zeit in seinem Leben verfüge, um diese Legenden aufzuschreiben.
Er kannte die Geschichten der Bréschènia besser als die meisten Leute aus diesem unruhigen Volk. Gemeinsam mit dem jungen Prinzen erkundete er den sagenumworbenen Wald Merim und lernte ebenfalls dessen unabhängigen Einwohner kennen. Sie glaubten an die Kraft der Natur und an die Existenz von Elfen in langer Vergangenheit.
Doch die Gedächtnisse der Menschen waren schon immer schlecht, zerrissen von ihren gefährlichen Leben und getrübt von Angst und Sorge um die eigene Familie.
Xorthan, der Prinz und Wagamor, sein Freund führten ihr freidenkendes Leben im Wald weit weg von den Intrigen des Hofes und der Falschheit der Städter.
Mittlerweile war Wagamor in ein hohes Alter gekommen und erfreute sich noch immer einer robusten Gesundheit. Er verehrte die geheimnisvollen Kinder seines Freundes, denn sie verfügten über außerordentliche Begabungen.
Doch die Geschichten und Intrigen der stolzen und stets unzufriedenen Menschen überschatteten das Leben dieser unschuldigen Geschöpfe. Selbst das Nachbarvolk, welches weit über seine Landesgrenzen für seinen Reichtum und seine Kultur bekannt war, versteckte sich wie ein feiger Dieb hinter einem Namen, der falsche Tatsachen vortäuschen konnte. Die Elben waren auch nur Menschen, ihr Leben war begrenzt und von Krankheit und Alter getrübt. Doch sie wollten wohl an eine bessere Existenz aus vergangenen Zeiten glauben und hielten an ihrem Namen fest.
An bedeutungsschweren Tagen wie diesen konnte sich Wagamor nur noch erinnern, sein Gedächtnis wach rütteln und die gesamte Geschichte noch einmal aufleben lassen. Es schien fast so, als sei er alter, fremder Mann er Auftakt für eine neue Epoche in diesen Ländern.
Mochten die Menschen doch heimlich an Elfen oder Elben glauben. Leider konnten sie nie sicher sein, wann sie Personen gegenüber stehen würden, welche in ihrem Blut und in ihrem vererbten Gedächtnis über Fähigkeiten verfügten, die sich eine normale Person nicht erklären konnte. Es ist immer einfacher dem Offensichtlichen, dem Beweisbaren Vertrauen zu schenken. Aber ein Wort und ein Name können dazu dienen, eine unschöne Wahrheit zu verstecken.
Wagamor fragte sich, ob er mehr die drohenden Elben aus dem Nachbarland oder die Einfältigkeit der Untertanen seines Freundes fürchtete.
Allerdings wusste er, dass er nicht mehr über genügend Zeit in seinem Leben verfüge, um diese Legenden aufzuschreiben.